Ideal UniPro MGig1

Entwickelt für umfassende Ethernet-Tests zur Einrichtung von Carrier-Diensten, Mobile-Backhaul- Strecken, Richtfunk- und Wireless-Verbindungen sowie für Endanwender zur Kontrolle der Einhaltung von Dienstgütevereinbarungen (SLA).

Beschreibung

UniPRO MGig1 – Carrier Ethernet-Tester

Entwickelt für umfassende Ethernet-Tests zur Einrichtung von Carrier-Diensten, Mobile-Backhaul- Strecken, Richtfunk- und Wireless-Verbindungen sowie für Endanwender zur Kontrolle der Einhaltung von Dienstgütevereinbarungen (SLA).

  • Ausführung mehrerer Tests auf Tastendruck – unbeaufsichtigt!
  • Y.1564 (NetSAM) und RFC2544
  • BERT und SLA-Tick
  • Multi-Service- (Stream)-Test

 

  • Gleichzeitige Unterstützung von IPv4 und IPv6
  • QinQ, mehrere VLAN und MPLS
  • Ideal für Service-Provider, Installations-Firmen, Versorger und Endanwender

Test-Applikationen

Inbetriebnahme von Diensten über Kupferkabel und Glasfaser für WAN & Metro Ethernet-Zugangsnetze

Im Vergleich zu den früheren einfachen Diensten sind die heutigen Weitverkehrsnetze (WAN) mit ihren Glasfaser- und Kupferkabelstrecken hochkomplexe Installationen.

Jede physikalische Übertragungsstrecke kann eine Vielzahl unterschiedlicher Dienste (Streams) mit jeweils verschiedenen Anforderungen an die Dienstgüte (QoS) übertragen. Wichtige Kriterien sind hier die Empfindlichkeit gegenüber Laufzeitschwankungen (Latenz) und Jitter, da die einzelnen Dienste miteinander um die wertvolle Bandbreite konkurrieren.

Da der Tester UniPRO MGig1 mehrere Dienste gleichzeitig überprüfen kann, sind die Techniker in der Lage sicherzustellen, dass der durchgehende Dienst die Anforderungen der Dienstgütevereinbarung unter praxistauglichen Bedingungen erfüllt.

Installation von Mobile-Backhaul-Strecken

Die Mehrzahl der 3G-, 4G- und LTE-Backhaul-Strecken, unabhängig davon, ob es sich um Kupferkabel, Glasfaser oder Richtfunk handelt, erfordern, dass der Tester vom RNC (Funkknoten-Controller) bis zum Node B (Basisstation) mindestens vier Dienste (oder Streams) simultan generiert und misst.
Nur so ist es möglich zu bestimmen, wie das Netzwerk die verschiedenen Dienste und Prioritäten, wie Signalisierung, Management, Daten und Sprache, behandelt. 
Alle Tester der Modellreihen UniPRO MGig1 PLUS und UniPRO MGig1 PRO können bis zu acht Dienste simultan generieren und messen und bieten sich daher zum Überprüfen von Mobile-Backhaul- Installationen an.

Ethernet-Richtfunkverbindungen

Richtfunkverbindungen, einschließlich Backhaul-Strecken, müssen vor allem in Bezug auf die Sendeparameter genau überprüft werden, da sie aufgrund der Ausbreitungseigenschaften der Funkwellen potenziell instabiler sind als Übertragungen über Kupferkabel oder Glasfaser.
Die Ethernet-Tester UniPRO MGig1 wurden entwickelt, um die Rahmenlaufzeit, den Rahmenverlust und den Jitter, die durch die Ausbreitung der Funkwellen bedingt sind, zu messen. Damit haben der Installateur und der Service-Provider die beruhigende Gewissheit, dass die Strecke optimal eingerichtet wurde. 
Da UniPRO MGig1 mehrere Dienste gleichzeitig testen kann, erhöht sich die Aussagekraft der Messergebnisse für den Installateur.

Backhaul-Test für Mikrozellen-Basisstationen und öffentliche WiFi-Zugangspunkte

Beim Installieren von Geräten mit Power-over-Ethernet (PoE) Stromversorgung, wie WiFi-Zugangspunkte (AP), Mikrozellen-Basistationen und Kurzstrecken-Funktransceiver, muss der Servicetechniker in der Lage sein zu prüfen, ob PoE oder PoE+ mit der richtigen Spannung und ausreichender Stromstärke vorhanden ist, damit das Gerät unter Volllast betrieben werden kann. Außerdem muss das gesamte Angebot an Ethernet-Verbindungstests zur Verfügung stehen.
UniPRO MGig1 ist der einzige Carrier Ethernet-Tester auf dem Markt, der die Leistungsaufnahme von PoE/PoE+-Geräten bei Datenverkehr testen kann.

Kontrolle der Einhaltung von Dienstgütevereinbarungen (Service Level Agreements / SLA)

Wie können Sie als Kunde prüfen, ob Sie wirklich die bezahlte Bandbreite erhalten, wenn es Ihnen so vorkommt, als ob die Übertragungen langsamer geworden sind?
Wie können Sie als Service-Provider dem Kunden gegenüber nachweisen, dass dieser „langsame“ Dienst darauf zurückzuführen ist, dass der Kunde selbst die Übertragungsstrecke überlastet?
Hier bietet sich das Modell UniPRO MGig1 Duo mit Durchgangsmodus an, das zudem völlig ohne komplexe Einstellungen oder Bedienerschulungen auskommt. Dieser Tester kann vom Netzwerk- Manager und Servicetechniker gleichermaßen genutzt werden, um nachzuweisen, dass die Vorgaben der SLAs eingehalten werden.

Das Ethernet ist allgegenwärtig…

In der Bahn wird es für die Kommunikation in den Zügen, zur Steuerung der Umgebungsbedingungen und für elektronische Anzeigen genutzt. Im Straßenverkehr, in Stadien, Einkaufszentren und Flughäfen kommt es für Anzeigen und die Kommunikation zum Einsatz.
Öl- und Gasplattformen, Raffinerien und Chemiewerke, Hochschulen und Unternehmen mit großen Campus-Netzwerken, die mehrere leistungsstarke Dienste benötigen, sind darauf angewiesen, dass man ihre Netzwerke zuverlässig testen und warten, sowie die Dienstgütevereinbarung ihres Service-Providers überprüfen kann. UniPRO MGig1 ist die einfach zu bedienende Lösung, die genau das ermöglicht.

Testfunktionen

RFC2544

Dieses Testverfahren ist weit verbreitet bei der Inbetriebnahme von Ethernet-Diensten in Zugangs-Netzen und auf Standleitungen.

Hier erfüllen die Modelle UniPRO MGig1 und UniPRO SEL1 alle Testanforderungen für:

  • Durchsatz
  • Latenz
  • Jitter
  • Rahmenverlust
  • Back-to-Back
  • Systemwiederherstellung

Da die RFC2544-Tests sehr zeitaufwändig sein können, bietet UniPRO MGig1 verschiedene Test-Profile von „Super-Schnell“ bis „Komplett“ an. UniPRO MGig1 kann die Tests nach RFC2544 im Loopback-Modus und bidirektional ausführen.

Messung der Bitfehlerrate (BERT)

Der BERT-Test ist in vielen Telekommunikations-Systemen eine traditionelle Testmethode, um auf Ethernet-Strecken die Rahmen-Payload auf den Layer 1 bis 4 zu prüfen. Zu diesem Zweck wird ein vordefiniertes Bitmuster in die Rahmen eingefügt und dann am Empfänger Bit für Bit geprüft. Die Fehler werden gezählt und zur Gesamtzahl der empfangenen Bits ins Verhältnis gesetzt.

UniPRO MGig1 meldet, wenn das Fehlerverhältnis einen vordefinierten Schwellwert überschreitet.

Verschachtelte VLAN, QinQ und MPLS

Viele der heute übertragenen Ethernet-Dienste nutzen nicht nur einfache VLANs sondern VLANs, die in VLANs verschachtelt sind. Diese Methode wird häufig als „QinQ“ bezeichnet.

Gelegentlich werden die VLANs in den VLANs sogar noch weiter unterverschachtelt.
Die Modelle UniPRO MGig1 und UniPRO SEL1 unterstützen 3 bis 8 VLAN-Ebenen in der VLANVerschachtelung für RFC2544-, Y.1564- (NetSAM), BERT- und SLA-Tick-Tests.
Bei MPLS-Übertragungsstrecken kann UniPRO MGig1 PRO für jeden Dienst bis zu drei Ebenen mit Label, Klasse und TTL testen. Ebenfalls berücksichtigt werden Layer 3 QoS-Tags ToS und DSCP.

Autotest auf Tastendruck

Häufig sind ganze Testfolgen erforderlich, um Übertragungsstrecken umfassend zu prüfen.

Ein Beispiel sind Tests nach RFC2544, die von einem BERT- oder SLA-Tick-Test gefolgt werden, um die Langzeitleistung zu ermitteln.

Hierfür bietet UniPRO MGig1 einen Autotest an, der sich durch einfaches Markieren der gewünschten Funktionen programmieren lässt. Nach Auslösen der Testsequenz kann diese sogar unbeaufsichtigt ablaufen.

Zudem ist es möglich, zuvor festgelegte Test-Sequenzen über einen USB-Stick hochzuladen, was Zeit spart und Fehler am Einsatzort verhindert.

Multi-Service-Test gemäß Y.1564 (NetSAM)

Im Unterschied zum Verfahren RFC2544, das niemals zum Testen von Ethernet im Access- und Metro-Bereich vorgesehen war, wurde Y.1564 speziell entwickelt, um diese Tests schneller und auch weitaus gründlicher durchzuführen.

Die von IDEAL NETWORKS unter der Bezeichnung „NetSAM“ im UniPRO MGig1 PRO realisierte Testmethode nach dem Standard Y.1564 überprüft die Einrichtung eines jeden einzelnen Dienstes, um Konfigurationsfehler zu erkennen. Anschließend folgt eine schnelle Testfolge an bis zu acht Diensten, um zu gewährleisten, dass diese störungsfrei funktionieren und die geforderte zugesicherte (CIR) und maximal verfügbare Datenrate (EIR) gewährleisten. Darüber hinaus testet UniPRO MGig1 auch Colour-Aware-Netzwerke.

SLA-Tick-Test für einen oder mehrere Dienste

Nicht alle Installationen und Dienstkonfigurationen erfordern Tests nach Y.1564. Doch angesichts der Komplexität der meisten Metro-, Access- und Backhaul-Strecken werden mehrere Dienste und häufig auch mehrere VLANs zur Sicherung der Service-Priorität benötigt.

Daher bieten alle Modelle der Produktfamilie UniPRO MGig1 unter der Bezeichnung „SLA-Tick“ eine vereinfachte Version der Y.1564-Testreihe an. Diese prüft bis zu acht simultane Dienste, einschließlich mit Fehlereinfügung, und misst die Datenrate, den Rahmenverlust, Jitter, Latenz und das Fehlerverhalten.

Erkennen der zehn größten Bandbreitennutzer

UniPRO MGig1 kann die zehn größten Bandbreitennutzer mit VLAN-ID und Priorität identifizieren. Diese Funktion bietet sich an, wenn der Kunde glaubt, dass eine Übertragungsstrecke „langsamer“ wird, sie aber nachweislich die Vorgaben der Dienstgütevereinbarung einhält.

Mit dem Tester lässt sich umgehend belegen, dass beispielsweise ein oder zwei Nutzer oder VLANDienste, vielleicht ein Backup- oder Server-Verkehr, den Großteil der zugesicherten CIR-Rate blockiert, so dass der Dienst nur erwartungsgemäß funktionieren kann, wenn das Netzwerk des Service-Providers nicht belegt und die EIR-Rate verfügbar ist.

Messungen auch bei kleineren Netzwerken

Früher hatte der Netzwerkmanager des Unternehmens, vor allem bei kleineren Netzwerken, häufig keine Möglichkeit, diese Situation nachzuprüfen. Jetzt kann er den Sachverhalt selbst mit dem Ethernet-Tester UniPRO MGig1 kontrollieren oder sich die entsprechenden Messergebnisse vom Service-Provider vorlegen lassen.

Mit diesem Wissen kann der Nutzer entweder die Konfiguration ändern, damit die Hintergrundbelegung in betriebsarme Zeiten verlagert wird, wenn die EIR-Rate zur Verfügung steht, oder der Service-Provider kann dem Kunden mit einer guten Begründung zusätzliche Bandbreite verkaufen.

Power over Ethernet: PoE und PoE+

Beim Installieren von Geräten mit Power-over-Ethernet (PoE) Stromversorgung, wie WiFi-Zugangspunkte (AP), Mikrozellen-Basistationen, Kurzstrecken-Funktransceiver oder IP-Überwachungskameras, muss der Servicetechniker in der Lage sein zu prüfen, ob PoE oder PoE+ mit der richtigen Spannung und ausreichender Stromstärke vorhanden ist, damit das Gerät unter Volllast betrieben werden kann. Außerdem muss er alle Ethernet-Verbindungstests ausführen können.

UniPRO MGig1 ist der einzige Carrier Ethernet-Tester auf dem Markt, der die Spannung, Stromstärke und verfügbare Leistung von PoE/PoE+-Geräten auf unterschiedlichen Aderpaaren testen kann. Das bedeutet, dass der Techniker nie wieder mehrere Multimeter, Adapter und Lastwiderstände zum Einsatzort mitnehmen muss.
Im Durchgangsmodus können die Modelle UniPRO MGig1 Duo auch den PoE-Stromverbrauch der Basisstation oder des Access Points unter wechselnden Datenlasten anzeigen und speichern.

UniPro Modelle

Datenblatt

UniPRO MGig1_German_Messkom.pdf (Nicht anklickbar)
UniPRO MGig1_Enterprise_German_Messkom.pdf (Nicht anklickbar)
UniPRO MGig1_Netzbetreiber_German_Messkom.pdf (Nicht anklickbar)
German-Y.1564_AN_low.pdf

Download

Firmware Update UniPro MGig1
18,8 MB
UniPro Firmware 1.0.14.zip

Firmware Update UniPro SEL1
0,194 MB
SEL1-Firmware-0.0.35.zip

Handbuch
152812-UniPRO-MGig1-_-SEL1-Manual-German.pdf

Kurzhandbuch UniPro
152802_UniPRO_MGig1_QRG_German_Iss2.pdf

Kurzhandbuch Remote Einheit SEL1
154802_UniPRO_SEL1_QRG_German_Iss2.pdf

Beschreibung / Anleitung für den neuen Y.1564 EtherSAM Test
German-Y.1564_AN_low.pdf

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